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Vergleich zwischen dem Online- und Offline-Geschäft in Europa
Der Online-Glücksspielsektor ist eine junge, dynamische und ständig wachsende Dienstleistungsbranche in Europa. Gegenwärtig entfallen auf diese Branche etwas mehr als 10% des gesamten Glücksspielmarkts. Bis 2012 wird die Branche ihren Anteil voraussichtlich auf 14% erhöhen. Im selben Zeitraum werden auch die traditionellen Anbieter Zuwächse im Offline-Geschäft verzeichnen, auch wenn sich diese nicht ganz so rasant entwickeln werden.
Es gibt zwei Gründe dafür, warum sich der Online-Glücksspielsektor nicht zum Nachteil des Offline-Sektors entwickeln wird:
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Unterschiedliche Produktprofile: Zunächst einmal beruhen die von traditionellen Offline-Anbietern generierten Umsätze auf etablierten Produkten, die etwa in herkömmlichen Wettbüros, Kasinos und Bingohallen angeboten werden, und auch auf solchen Produkten, die nichts mit Sport zu tun haben, beispielsweise Rubbelkarten und Lotterielose.
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Unterschiedliche Kundenprofile: Aufgrund der unterschiedlichen Spielerprofile (Online-Spieler sind tendenziell gebildeter und jünger) besteht eine sehr geringe Substitutionsrate zwischen dem Online- und traditionellen Offline-Sektor – siehe Link zur Studie von Nomisna
Monopole und private Anbieter
Zur Zeit erweist sich der europäische Online-Glücksspielmarkt für traditionelle Monopole (siehe FDJ in Frankreich, Svenska Spel in Schweden) als sehr attraktiv. Die Betreiber von Lotterien bieten den ihren Kunden oft auch die Möglichkeit, online zu spielen und zu wetten (Kasino, Poker und Sportwetten). Mehr als 25% des europäischen Online-Glücksspielmarktes entfallen auf die traditionellen Monopole.
In Skandinavien ist diese Quote mit einem geschätzten Marktanteil von rund 40% noch wesentlich höher. Der Marktanteil der traditionellen Monopole am Online-Geschäft wird voraussichtlich genauso schnell, wenn nicht sogar schneller wachsen als der der privaten Anbieter (traditionelle Monopole verzeichneten zwischen 2008 und 2012 ein Wachstum von 70%, private Anbieter im gleichen Zeitraum dagegen 68%).
Siehe Link zu den Marktdaten
