Über die EGBA
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Die EGBA räumt auf mit gängigen Mythen zum Thema Glücksspiel
Beim Thema Online-Wetten und -Glücksspiele bzw. deren negativen Auswirkungen scheiden sich die Geister. Häufig dienen falsche Behauptungen jedoch allein dem Schutz der staatlichen Monopole. Die EGBA hinterfragt im Folgenden einige der gängigsten Mythen.
Geldwäsche
- Anbieter von Online-Glücksspielen ergreifen nicht die erforderlichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Geldwäsche.
- Über das Internet wird eine Vielzahl an Geldwäscheaktivitäten abgewickelt.
- Die Möglichkeiten, Geld im Online-Bereich zu waschen, sind viel größer als im Offline-Bereich.
Betrug
- Online-Wetten können zu Absprachen bei Sportveranstaltungen führen.
Spielsucht
- Das Online-Angebot hat die Zahl der Spielsüchtigen erhöht.
- Online-Glücksspiele veranlassen Menschen, öfter um Geld zu spielen, als sie sollten.
Ganz im Gegenteil: Die EGBA-Mitglieder sind nicht daran interessiert, ihre Kunden in Schwierigkeiten zu bringen. Von allen anderen Bedenken abgesehen, wäre das auch schlecht für das Geschäft. Die EGBA-Mitglieder haben hochmoderne Tools entwickelt und eine Vielzahl von Maßnahmen ergriffen, um ihre Kunden vor problematischem Spielverhalten zu schützen. Über Selbstregulierung, Online-Tools und eine enge Zusammenarbeit mit Organisationen für verantwortungsvolles Spielen (wie beispielsweise dem Responsibility in Gaming Trust und GamCare in Großbritannien, Adictel und SOS Joueurs in Frankreich, und Stödlinjen in Schweden), fördern die Mitglieder der EGBA zum Schutz gefährdeter Kunden aktiv den verantwortungsvollen Umgang mit dem Glücksspiel (siehe die Prinzipien 1 und 2 der EGBA-Standards). Ihre Kunden haben selbst Zugang zu einer Reihe dieser Tools, wie zum Beipiel Zeit- und Einzahlungslimits, sowie kurz-und langfristige Optionen zum Selbstausschluss. Die große Mehrheit der Kunden sieht das Glücksspiel als eine Form der Unterhaltung an und bleibt im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten.
UK- Responsibility in Gaming Trust GamCare
France- Adictel SOS Joueurs
Sweden- Stödlinjen
EGBA Standards EU-rechtliche bzw. -regulatorische Aspekte
- Verbraucher können nur über ein Verbot von Online-Glücksspielen geschützt werden.
- Ist es besser, das Online-Glücksspiel eher auf nationaler als auf EU-Ebene zu regulieren?
Steuerrechtliche Aspekte
- Alle Online-Glücksspiel-Anbieter befinden sich im Ausland und zahlen keine Steuern.
Responsible Gaming (verantwortungsvolles Spielen ): Staatliche und private
- Staatliche Anbieter mit Monopolstellung sind verantwortungsvoller als andere EU-lizenzierte Online-Anbieter und gewährleisten den Verbrauchern einen besseren Schutz.
Schutz von Minderjährigen
- Die Anbieter von Online-Glücksspiel ermutigen Kinder zum Glücksspiel via Internet.
Begrenzungen des Wetteinsatzes
- Offline-Anbieter verfolgen einen verantwortungsvolleren Ansatz, weil sie Wetteinsatzbegrenzungen vorgeben, die das Risiko von Spielsucht verringern.
Auszahlungsquoten
- Staatliche Websites bieten bessere Auszahlungsquoten.
- Problematisches Spielverhalten lässt sich durch eine niedrigere Auszahlungsquote kontrollieren.
Sport
- Die Öffnung des Online-Sportwettenmarktes für private Online-Anbieter wird die Zuwendungen an den Sport und wohltätige Zwecke verringern.
- Das Sponsoring von Vereinen durch Online-Anbieter führt zu Interessenskonflikten.
Marktgröße
- Der private Online-Markt entwickelt sich so schnell, dass er die Erträge traditioneller Offline-Anbieter vereinnahmt. Damit verringert sich auch die Unterstützung für wohltätige Zwecke.
Zahlungsblockaden
- Die Regierungen sollten das Recht haben, Zahlungen an ausländische Websites zu blockieren.
